Was ist 3D-Druck

Ein 3D-Drucker nach dem FDM Verfahren schichtet Ebene auf Ebene aus verflüssigtem Plastik übereinander und kann so Freiformteile jeglicher Form produzieren. Das ist relativ schnell und recht preiswert. Die Daten dazu kommen aus dem Rechner (3D-CAD-Modell), man kann sie selbst designen oder bei Thingiverse.com herunterladen. Der von uns benutzte 3D-Drucker "Replicator" druckt Objekte in der Größe 225mm x 145mm x 150 mm. Der 3D-Druck, oder auch Rapid Prototyping, ist seit 2012 in den Consumer-Markt gewachsen und wird im Feuilleton schon als die "Revolution über die Produktionsmittel" gefeiert.

Material und Anwendung

Verdruckt wird bei Plastikliebe.de ABS-Kunststoff (vergleichbar dem Legostein-Plastik) in verschiedensten Farben. Die Verwendungsgebiete umfassen:

Oberfläche eines 3D-Druck Teils

Oberfläche, Beschaffenheit und Auflösung

Jedes Objekt ist aus verschiedenen Ebenen (0.1 -0.5mm layer thickness) zusammensetzt und das merkt man auch: Die Oberfläche ist gerade an den Seiten leicht rau. Es gibt gelegentlich kleinere Printfehler, wie Grate, die aber leicht abzuschleifen sind. Die Haptik und Steifigkeit gleicht einem LEGO-Stein. Die Oberfläche lässt sich mit 100-300er Schleifpapier sehr gut bearbeiten.

3D-Modell und fertiger 3D-Druck eines C60-Moleküls ("Wissenschaft")

Datenvorbereitung

Druckt man keine Modelle aus dem Internet, ist der Ausgangspunkt meist ein mit 3D-Software (zB. Inventor, SolidWorks, 123D, OpenSCAD, Sketchup) erzeugtes Modell. Dies wird im Format *.stl gespeichert und von uns für den Druck vorbereitet. Im folgenden Schritt wird der Maschinencode (gcode), erzeugt welcher schließlich vom Drucker in das Modell umgesetzt wird.

Preise und Druckdetails